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Mauro im Kunstsommer 2012
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„Alles noch viel, viel größer“

Eine Erfolgsgeschichte aus dem Kunstsommer

2012 war Mauro ein Abiturient, der sich für Produktdesign interessierte. Also nahm er am Kunstsommer teil. 2016 studiert Mauro Produktdesign und betreut den Kurs im Kunstsommer mit.

Wann genau bei Mauro die Idee entstand, eventuell Produktdesign zu studieren, weiß er nicht mehr genau. Aber da seine Mutter von seinem Interesse in die Richtung wusste, zeigte sie ihm im Sommer 2012 einen Artikel, der den Kunstsommer ankündigte. In der Hoffnung, dass er danach etwas genauer weiß, was er nach dem Abitur machen möchte, meldete Mauro sich dort für den Kurs im Produktdesign an.

Und das stellte sich als gute Wahl raus. Denn während der fünf Tage Workshop im Museum August Kestner und der Hochschule Hannover mit den Hochschullehrenden im Bereich Produktdesign, wuchs sein Interesse für diesen Studiengang.

„Am meisten hat mich damals die Stimmung an der Hochschule Hannover begeistert“, sagt Mauro heute. „Da habe ich die Dozenten kennen gelernt, Studenten kennengelernt, die Werkstätten gesehen und da schon gearbeitet. Das fand ich einfach total cool, das hat mir Spaß gemacht.“ Dieser Spaß, den der damalige Abiturient im Kunstsommer hatte, war ein Hauptargument für ihn, diese Richtung des Produktdesigns weiter zu verfolgen.
Und so bewarb sich Mauro nach Abitur, Auslandsjahr und langem Tischlerpraktikum tatschlich 2 Jahre später an der Hochschule Hannover.

 

Heute ist er bereits im 4. Semester und begleitet im Kunstsommer 2016 die Dozenten in Ihrem Produktdesignworkshop. Auf die Frage, ob es etwas gäbe, das er den Teilnehmenden dieses Jahr mitgeben will, antwortet er mit einem lachenden Seitenblick auf seinen Zeichenleher und Kursleiter, Stefan Saak, „Mehr zeichnen! Man muss sich einfach in Dinge reinhängen und immer einen Schritt weiter denken und sich nicht mit dem zufrieden geben, was man als erste Idee hat.“
Und dann bringt Mauro in einem Satz auf den Punkt, wieviel Arbeit in jedem künstlerischen Prozess steckt: „Die ersten fünf Ideen sind eigentlich sowieso immer Scheiße und danach geht es erst los mit den Ideen, die wirklich was bringen und die muss man dann weiterentwickeln.“
Im Studium dauern solche Projekte dann ein ganzes Semester, erklärt Mauro. Der Kunstsommer biete aber eine gute Gelegenheit, die grundlegenden Abläufe kennen zu lernen. Allgemein sei im Studium alles noch viel, viel größer, sagt Mauro. „Man kann viel, viel mehr erreichen als ich mir damals vorstellen konnte und man hat viel mehr Möglichkeiten. Man kann halt in einer Woche auch nicht alles zeigen.“

 

Weitere Einblicke in den Kunstsommer 2016 finden Sie unter Galerien.


Die Förderer des Kunstsommers in Niedersachsen